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Mein Weg - keine Kopie

October 2, 2016

 

Lange war es nun still in meinem Blog. Es fehlten mir irgendwie die Worte. Ideen waren vorhanden, doch in Nu schon wieder weg. Schreiben, verbalisieren ist nicht etwas, was mir so einfach von der Hand fällt. Zudem habe ich oft das Gefühl, es sei eh schon alles irgendwie da. Also warum das Rad neu erfinden?

Deshalb nehme ich heute ein Thema, welches ich auch gerade umsetze. Wie,  merkst du sicher nachdem du den Text gelesen hast. :-)

 

Ich möchte ich heute einige Zeilen aus einem Buch zitieren, welche ich in meiner Sommerlektüre erhascht habe. Es sind Worte von Gabrielle Roth, welche im Buch "Totem, Das Praxisbuch zu den 5 Rhythmen" zu finden sind. Sie beschreibt wie der Weg zur spirituellen Freiheit sich anfühlen sollte.

 

Am Anfang steht die Nachahmung, welche uns aus unserer Trägheit holt.

"Nachahmung ist der entscheidende erste Schritt, um dem Griff der Trägheit zu entkommen. Auf dieser Ebenen der psychischen Entwicklung strebt  man nach mehr im Leben und gestattet sich Aufmerksamkeit für das eigene Wachstum. ...  Du sorgst dafür, dass was geschieht, du setzt dich in Richtung auf dein eigenens Leben in Bewegung. Das konventionelle, vorhersehbare und schlichte Leben als Sofakartoffel gehört jetzt der Vergangenhei an. Du bist unterwegs."

"Die Form mag physisch sein oder mental, Pilates oder Philosophie. ... Alle Formen dienen einem Zweck. Sie sind Trittsteine hin zum Wesentlichen, sie bieten die Gelegenheit, Hingabe zu lernen. Nachahmung ist ein wichtiger Abschnitt auf dem Weg, eine Lernmöglichkeit, ein Katalysator für Veränderung."

"Der Schlüssel dabei ist, nicht in der Imitation stecken zu bleiben und zu glauben, der ausgetretene Pfad und die Befolgung der Regeln seien das Ziel spiritueller Entwicklung." ... "Nachahmung ist nur die Kindheit des spirituellen Wachstums, es sind die ersten Schritte aus der Trägheit. So, wie du in der Kindheit die Beziehungen zu anderen erlenst, dehnst du dich auf der Ebene der Nachahmung über dich selbst und deine Tatenlosigkeit aus, um Lehrer und neue Wege zu finden, die dein Potential wachrufen und kanalisieren können."

 

"Alle spirituellen Wege sind sich nicht gleich. Die am weitesten reichenden sind jene, bei denen dein ganzes Selbst gefordert ist, nicht bloss ein Stückchen oder eine Dimension von dir, und die dir einen Zusammenhang für dein Wachstum vermmitteln, anstatt sich auf ein Bild dafür zu beschränken. Und alle Wege funktionieren auch nicht für alle Menschen. Kein Fleisch zu essen, ist eine authentische spirituelle Praxis, aber nicht für den Eskimo, dessen Körper das Fleisch zum Überleben braucht. .... Welcher Pfad auch der deine sein mag: Er kann nur dann zu einem Abschnitt deines Weges werden, wenn du ihn nicht für den ultimativen Ausdruck deiner spirituellen Suche hältst.

Die totale Identfikation mit einem Weg ist kein Ausdruck von spiritueller Freiheit, sondern von Gefangenschaft. Du kannst nicht darüber hinaussehen. Du machst aus deinem Lehrer einen Gott, die Lehre wird zur absoluten Wahrheit, und am Ende wirst du unfähig, auch noch etwas anderem Wert und Bedeutung bezumessen. Dann wird die Lehre zum Gefängnis."

"Wenn wir zunächst den Schritten von jemand anderem folgen, ist das eine Anregung, ein Anstoss oder eine Verführung dazu, aus der Stasis herauszutreten, weil sich plötzlich eine Vision abzeichnet, eine Möglichkeit, ein Ideal, das unsere tieferen Bestrebungen anspricht. Die Gefahr liegt darin, dass der Weg - ob, Jura, Yoga, Tanzen, Religion - selbst zu einer Art institutionalisierter Trägheit wird, der du in die Falle tappst. Dann siehst du das System als etwas an, das keine Fragen offen lässt, das jedes Bedürfnis befreidigt und alles definiert, was für dich von Wert und Bedeutung ist, oder das ein für alle Mal klarstellt, wer du bist.

Doch jeder Weg, der dich nicht auf dem Sprung hält und nicht Bewegung, Wachstum und Veränderung bei dir fördert, ist nicht wirklich ein Weg, sondern eine Falle."

 

Immer wieder nehme ich mir diese Worte zu Herzen. Mein Unterricht z. B. soll keine Kopie von meinen Lehrern sein. Was ich von ihnen lernte und lerne, baue ich ein, doch meine Absicht ist, daraus einen eigenen Ansatz zu entwickeln und authentisch zu sein. Dazu gehört stete Selbstbeobachtung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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