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Zeitumstellung - stell auf langsamer

March 30, 2016

 

Schnell - schneller  - am schnellsten........oder doch eher: Ich habe keine Zeit mich zu beeilen?

Heute sollte möglichst alles sehr schnell gehen. Vom Arbeiten, zum Kochen und Essen bis sogar zur Heilung des Körpers. Zeit regiert die Welt. Zeit ist Geld. Aber die Bombe tickt heimlich!

 

Zeit ist ein Thema, das sich jeder einmal bewusst machen sollte. Was zählt wirklich in meinem Leben. Stopfe ich so viel wie es geht in den Tag hinein und bin dann enttäuscht, wenn ich nur die Hälfte geschafft habe? Stülpe ich meinen Kindern den Zeitplan der Erwachsenen über und bemerke nicht, dass sie ein ganz anderes Zeitgefühl besitzen? Nehme ich mir selber genügend Zeit, um zu sein und dem zu folgen, was mich erfüllt?

 

Zeit hat ganz viel mit den eigenen Ansichten und Wertschätzungen des Lebens zu tun. Und dies beginnt bei sich selber. Wie viel Zeit nehme ich mir wirklich und mache etwas, was nur mir selber gut tut,  mich die Batterien aufladen lässt? Wie viel Wert gebe ich mir selber dafür?  Oft stellen wir uns in die Warteschlange. Ich mache es, wenn ich Zeit habe, heisst es dann. Und dieser Zeitpunkt kommt eben oft zu spät. Die Batterien leeren sich mehr und mehr, bis sie nicht mehr brauchbar sind. Erst dann haben wir das Gefühl, wir dürfen uns etwas gönnen. Doch was nützt ein aufgebrauchter Mitarbeiter, eine aufgebrauchte Mutter, eine aufgebrauchte Partnerin, wenn er/sie nichts mehr geben kann? Wir können nur dann geben, wenn wir uns zufrieden und gestärkt fühlen.  

 

Die Zeit sollte ein Werkzeug bleiben, damit man seinen Zug nicht verpasst und pünktlich bei der Arbeit ist. Aber Zeit sollte niemals die Lebensqualität eines Menschen definieren.

 

Wie mach ich denn dies? Geh erstmals zurück zur Langsamkeit. Stell dir eine Tänzerin vor. Sie bewegt sich genauso leicht, egal ob sie sich langsam oder schnell bewegt.

Damit ihr das gelingt, übt sie die Bewegungen x-mal in voller achtsamen Langsamkeit, bevor sie in die Schnelligkeit kommt. Langsamkeit und Achtsamkeit ist die Basis für dessen Qualität.

 

Nimm dir also genauso die Zeit eine Bewegung ganz bewusst und ganz langsam auszuführen. Erhöhe die Geschwindigkeit ohne, dass du den Fokus auf dich dabei verlierst und die Qualität der Bewegung darunter leidet. Schaffst du dies, bist du im Moment und befreist dich aus der Enge des herkömmlichen Zeitdenkens. Denn du denkst nicht an das, was du alles erreichen musst bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern bleibst bei dir. Dabei vergeht die Zeit ohne, dass du dir Gedanken oder Sorgen darüber machst und sich dein Körper deswegen verengt.

 

Dieses bewusste Bei-sich-bleiben, kannst du auf jegliche Arbeiten in deinem Alltag anwenden. Lausche immer wieder in dich hinein und nimm wahr, wie du dich im Moment fühlst. Sobald du Enge im Körper spürst, negative Gefühle und viele Gedanken aufkommen, stoppst du und ziehst einmal die Bremse an. Verlangsame!


Zeit ist ein Werkzeug. Ein Werkzeug um sich Raum zu schaffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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